Max Amberger 1875
Im Jahr 1862, zur Hochzeit des Zitherbaus, gründete in München der junge Instrumentenbauer
Maximilian Mathias Amberger (geboren 1839 ebenda) seine Werkstatt.
Als ehemaliger Schüler der
berühmten Instrumentenbauer Georg Tiefenbrunner und Anton Kiendl stellte er dort Zithern und
Violinen her, aber auch Gitarren und Lauten. In Zusammenarbeit mit einem Freund, dem
Zithervirtuosen Franz Xaver Steiner, entwickelte er in den frühen 1860er Jahren die erste
Konzertzither in der Form, wie sie auch heutzutage noch gebaut wird.
Nach Max Ambergers Tod im
Jahr 1889 übernahm sein Sohn Heinrich die väterliche Werkstatt und führte sie weiter bis zu seinem
eigenen Ableben im Jahr 1910, danach ging die Leitung an seine Witwe über. Elf Jahre später
übernahm der Gitarrenbauer Hermann Hauser I die Werkstatt und führte sie noch einige Zeit unter
dem ursprünglichen Namen weiter. Amberger Instrumente werden auch heute immer noch von
Musikern sehr geschätzt und sind fester Bestandteil in zahlreichen Museen und
Instrumentensammlungen weltweit.

Zwischen 2006 und 2007 wurden acht Exemplare der Max Amberger CCJ582 gebaut und Künstlern
zu Verfügung gestellt, um so umfangreiche Erfahrungen mit dem Instrument im Rahmen
kammermusikalischer Konzerte, großer Popkonzerte und Studioproduktionen sammeln zu können.
Auf diese Weise fand eine Max Amberger CCJ582 aus dem Jahr 2007 sogar ihren Weg in die
renommierte Russell Cleveland Sammlung.
Link: Russell Cleveland Sammlung
Link: Russell Cleveland Sammlung
Alle Max Amberger CCJ582 ab 2018 werden auf der Basis des Hermann Hauser III Prototypen von
2006 gebaut, Design und Konstruktion folgen keinem Zeitgeist. Sie dokumentieren in besonderer
Weise die große Kunst des Hermann Hauser I, der auch in diesem Segment des Gitarrenbaus
Exzellenz nachweisen kann. Die CCJ würdigt die Errungenschaften und Instrumente Max Ambergers,
aber sie erfüllt ebenso die Ansprüche moderner Gitarristen, Musikstile und Spielweisen.
Die Max Amberger CCJ582 wird ausschließlich in der Holzkombination des Hermann Hauser I
Prototyps und der früheren Max Amberger Gitarren gebaut, bestehend aus erlesenem Ahorn und
Fichte, für die Stege und die Kopfplatten der Gitarre werden keine Tropenhölzer verwendet



